LED TV – die neue TV Generation löst LCD und Plasma Fernseher ab
Nachdem die Plasma und LCD Fernseher die Wohnzimmer erobert haben, werden sie nun von LED Fernsehern abgelöst. Ein LED Fernseher ist ein normaler LCD Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung.
Die LEDs werden entweder über das komplette Panel oder rund um den Bildschirm im Rand des Geräts verteilt. Letztere Technik nennt man Edge-LED-Backlight. Mit beiden Techniken kann man im Verhältns zu Plasma TVs und LCD TVs mit Leuchtstoffröhren Energie einsparen.
Mittlerweile gibt es die LED TVs auch zu einem erschwinglichen Preis: für einen 32 Zoll LED Fernseher von Samsung zahlt man bei B Ware Trade 900 CHF

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Bei den Elektronik-Händlern stehen sie oft Seite an Seite, doch eigentlich sind sie harte Konkurrenten: Plasma- und LCD/TFT-Fernseher. Oft genug stehen Interessenten vor den Fragen: Worin unterscheiden sich beide Techniken, welche ist für mich am besten geeignet? Unser kleiner Ratgeber soll Vor- und Nachteile kurz und knapp gegenüberstellen.
Farben, Schwarzwerte und Kontrastverhältnis
Da bei Plasma-Fernsehern jedes Pixel einzeln beleuchtet wird, während schwarze Bildteile tatsächlich „ausgeschaltet“ bleiben, sind grundsätzlich höhere Kontraste, sattere Farben und dunklere Schwarzwerte möglich als bei LCD-Geräten. Jene haben ein konstantes Hintergrundlicht und blockieren den Licht-Durchlass bei der Schwarz-Anzeige lediglich – was aber kaum vollständig gelingt. Doch hier sind Weiterentwicklungen erkennbar: Der Philips 42PFL9803 LED LUX beispielsweise verwendet über 1000 separat ein- und abschaltbare Hintergrund-LEDs (LED-Backlight), so dass die Schwarz- und Kontrastwerte deutlich gesteigert werden sollen. LCD-Fernseher, bzw. sogenannte LED-Fernseher, werden also wohl auf lange Sicht immer näher an Plasmas heran rücken. Ein Nachteil bei Plasmas und deren Schwarzwerten gilt jedoch: Diese sind vor allem bei abgedunkeltem Raum hervorragend, verfärben sich bei viel Umgebungslicht jedoch leicht ins Grünliche.
Plasma – LCD 1:1
Reaktionszeit
Hier sind Plasma-Fernseher im Vorteil, weil jeder Pixel unabhängig arbeitet, während bei LCD-Bildschirmen immer ein kompletter „Zyklus“ zwischen den Zuständen „beleucht“ und „unbeleuchtet“ vergehen muss. Dieser ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich, 25 ms stellen etwa das Maximum dar, sehr schnelle LCDs kommen schon mit 2 ms aus. Bei längeren Reaktionszeiten kann es zu unschönen Nachzieheffekten kommen – ein Problem, das Plasma-Geräte nicht kennen. Hier wird die Reaktionszeit oft gar nicht erst angegeben.
Plasma – LCD 2:1
Betrachtungswinkel
Plasma-Fernseher sind grundsätzlich besser für extreme Betrachtungswinkel, also seitlich versetzte Betrachtung, geeignet, was auch wieder mit der Art der Pixelbeleuchtung zusammenhängt. Einige Geräte brüsten sich mit Betrachtungswinkeln knapp unter 180° – eine Aussage, die aber mit Vorsicht zu genießen ist. Winkel bis ca. 45° stellen auch für LCD-Fernseher kein großes Problem dar.
Plasma – LCD 3:1
Größe
Wer es möglichst breit will, kommt an Plasma kaum vorbei. Auch wenn es schon einige LCD-Modelle über 50 Zoll (1,27 m) Bilddiagonale gibt, sind solche Größen doch eher eine Domäne der Plasma-Geräte.
Plasma – LCD 4:1
Stromverbrauch
Plasmafernseher stehen im Ruf, mehr Strom zu verbrauchen als LCD-TVs – was aber nicht zwingend so ist. Denn LCD-Displays benötigen konstante Energie zur Bilddarstellung, bedingt durch die stets eingeschaltete Hintergrundbeleuchtung. Pixel der Plasma-Geräte werden hingegen nicht erhellt, wenn Schwarz dargestellt wird – was theoretisch umso mehr Strom spart, je dunkler die Bilder sind. Am besten sollte man vor dem Kauf die Herstellerangaben zum Stromverbrauch lesen und auch einschlägige Test-Magazine studieren, denn nicht immer stimmen die Versprechungen. Praktisch sind in jedem Fall die mittlerweile relativ weit verbreiteten Stromsparmodi, bei denen Sensoren die Raumhelligkeit messen und das Bild nur so hell wie nötig dargestellt wird. Beide Fernseher-Arten bieten solche Funktionen.
Plasma – LCD 5:2
Preis
Noch immer gilt die Faustregel: LCD ist billiger als Plasma. Allerdings liegen die Konkurrenten, wenn man genauer hinsieht nicht mehr allzu weit auseinander. Die günstigsten Plasma-Geräte sind schon für knapp 800 CHF zu haben. Bei ähnlicher Größe und technischen Leistungen sind auch moderne LCD-Fernseher kaum preiswerter. Hier gilt es, im Zweifelsfall genau die gebotenen Merkmale miteinander zu vergleichen.
Plasma – LCD 5:3
Und was sieht nun besser aus?
Technische Daten und Theorie sind das eine, die Praxis das andere. In Studien von Synovate aus den Jahren 2006 und 2007 wurde untersucht, welche Vorlieben die Kunden haben. Dabei schnitten Plasma-TVs in Sachen Auflösung, Kontrast, Schwarzwert, Farbe, Bildtiefe, Schärfe, und Dynamik besser ab als die LCD-Konkurrenz.
Stiftung-Warentest und Co. zum Thema LCD vs. Plasma
Doch was sagen die Profis? Die Stiftung Warentest testete in Heft 4/2008 Flachbild-Fernseher beider Typen. Die besten Noten (jeweils 2,3, „gut“) bekamen hier zwei LCD-Modelle: der Loewe Xelos A32 HD+ 100 und der Panasonic TX-37LZD70F. Im Bereich Plasma lagen Panasonic TH-42PV71F und Pioneer PDP-4280XA (Note 2,4, „gut“) im Test vorn. Im aktuellen Vergleichstest der Audio Video Foto Bild (10/2008) liegt auch ein LCD-Fernseher vorne: Der Sony KDL-40W4000E schlägt den Plasma-TV Panasonic TH-42PZ85E in der Endnote allerdings nur um zwei Hundertstel (2,36 : 2,38, beide „gut“). In der Bildqualität fast gleichauf, lagen die Vorteile des Sony in deutlich geringerem Stromverbrauch, dafür war sein Betrachtungswinkel „sehr gering“ (nur 12,2 Grad).
Letztlich muss aber jeder selbst testen, was ihm gefällt, mit welchen kleinen Nachteilen er womöglich leben kann und auch was die Geldbörse hergibt.